Sharp R-120DW Manual do Utilizador Página 38

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1 Alzheimersche Krankheit
14
bond durch ein so genanntes noncleavable isostere ersetzt wird. Die erfolgreiche
dreidimensonale Strukturaufklärung vieler Enzyme der letzten Jahre ermöglicht mehr
und mehr die Kombination mit einem receptor based drug design zur Verbesserung
der Leitstrukturen und der Entwicklung von neuen Protease-Inhibitoren.
Protease Funktion Krankheit
HIV-1-Protease
Renin
Thrombin
Tryptase
C5/C3 Konvertase
Cathepsin K
Rhinovirus 3C Protease
ACE
MMPs
TACE
HIV-Replikation
Erzeugung von Angiotensin I
Blutgerinnung
Phagocytose
Komplement-Aktivierung
Knochenresorption
Virale Replikation
Erzeugung von Angiotensin II
Rekonstruktion
der zellulären Matrix
Freisetzung von TNF-α
AIDS
Bluthochdruck
Schlaganfall
Asthma
Entzündungen
Osteoporosis
Erkältung
Bluthochdruck
Entzündungen, Krebs
Arthritis,
Multiple Sklerose
Tabelle 1.2. Beispiele von Proteasen, ihrer Funktion und Einfluss auf eine Erkrankung.
[55]
Im aktiven Zentrum von Aspartylproteasen befinden sich zwei Asparaginsäuren, mit
deren Hilfe polypeptidische Substrate, die im Allgemeinen aus 6-10 Aminosäuren
bestehen, gebunden werden. Viele Aspartylproteasen besitzen außerdem eine oder
mehrere so genannte „Flap“-Regionen, die den Inhibitor bzw. das Substrat in das
aktive Zentrum drängen, weitere Wechselwirkung mit ihm eingehen und somit Basis
für eine höhere Selektivität sein können.
[55]
Wie ein Scharnier bringt die „Flap“ das
Enzym nach der Substratbindung von dem offenen in einen geschlossenen Zustand,
wodurch das Substrat festgehalten und für die Proteolyse ausgerichtet wird.
[56]
Die meisten Proteasen sind außerdem sehr sequenzspezifisch, d.h. die Größe
hydrophober bzw. hydrophiler Bereiche des aktiven Zentrums definieren mögliche
Bindungsstellen mit Aminosäureresten von polypeptidischen Substraten. Eine
Standardnomenklatur benennt diese entsprechenden Substrat/Inhibitor-Seitenketten
(z.B. P
3
, P
2
, P
1
, P
1
’, P
2
’, P
3
’), die mit den korrespondierenden Enzym-„Subsites“ (z.B.
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