Sharp R-120DW Manual do Utilizador Página 105

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5 Design von Presenilin1-Inhibitoren durch Asparaginsäureaktivierung
81
elementarem Stickstoff (N
2
) zur Folge, wodurch sich ein hoch reaktives RCH
2
+
-
Carbokation bildet, welches als gutes Elektrophil wichtige katalytische Funktionen
alkylieren kann. Durch Einbau einer säurelabilen Diazogruppe ist deshalb die
irreversible Inhibition von PS1 denkbar.
F
F
H
N
O
N
H
O
O
O
N
O
N
H
O
H
N
O
F
F 14 LY41157513 DAPT
OH
Abbildung 5.1. Strukturen der potenten γ-Sekretase-Inhibitoren DAPT (13) und Ly411575 (14).
Vergleicht man die Strukturen von DAPT (13) und LY411575 (14) (Abb. 5.1) mit den
zugehörigen Aktivitäten (20 nM für 13, <1 nM für 14), so hat es den Anschein, dass
die bei Verbindung 14 zusätzlich vorhandene Hydroxylgruppe über hydrophile
Interaktionsmöglichkeiten einen großen Beitrag zur gesteigerten Aktivität liefert. Eine
direkte Wechselwirkung dieser Funktionalität mit den Asparaginsäuren des aktiven
Zentrums liegt nahe, weshalb die Einführung einer Diazogruppe in das Ala-Phg-
Grundgerüst auf der N-terminalen Seite des Moleküls sinnvoll erscheint. Eine für
dieses Vorhaben mögliche Retrosynthese ist dem Schema 5.1 zu entnehmen.
Besondere Schwierigkeit liegt hierbei vor allem in der Einführung der Diazogruppe im
letzten Schritt. Als Startmaterialien kommen Z-geschütztes Glycin-Alanin (147) und
der tert-Butylester von Phenylglycin (148) in Frage. Diese können über
Standardpeptidkupplungen verknüpft werden.
Wie bereits erwähnt wurde, ist die genaue Interaktion von DAPT mit der γ-Sekretase
unbekannt. Zur Untersuchung der Wirkungsweise erscheint deshalb die Synthese
von Verbindungen mit säurelabilen Gruppen am C-Terminus ebenfalls sinnvoll.
O/jointfilesconvert/340772/bgleich die pH-Wert-Abhängigkeit und das individuelle pH-Optimum der Preseniline
bekannt ist, bleiben die pH-Werte in bestimmten Bereichen des Enzyms unklar.
Gerade die Verhältnisse im aktiven Zentrum sind von großem Interesse. Untersucht
man die pH-Wert-Abhängigkeit verschiedener säurelabiler Verbindungen in einem
wässrigen Testsystem, so kann diese mit dem relativen pH-Wert der enzymatischen
Spaltung der Preseniline in Verbindung gebracht werden.
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