
8 Ligandenbasiertes virtuelles Screening
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Abbildung 8.8. Verbindung 246 überlagert mit einem 5-feature pharmakophoren Modell. Aromatische
Region (braun), hydrophober Bereich (blau), Wasserstoffbrücken-Akzeptor (grün).
Als Ergebnis der biologischen Untersuchung konnten zwei Verbindungen (
235, 241)
identifiziert werden, die einen vergleichbaren Einfluss auf die Hemmung der Tau-
Aggregation haben wie die potentesten Verbindungen aus dem
training set (Abb.
8.10, Abb. 8.11). Die Substanzen
229, 230, 236 und 239 sind ebenfalls als Tau-
Aggregations-Inhibitoren aktiv, weisen allerdings deutlich geringere IC
50
-Werte auf.
Vergleicht man die beiden aktivsten Verbindungen des Screenings, so wird deutlich,
dass Substanz
241 als Michael-Akzeptor mit großer Wahrscheinlichkeit von
Toxizitätsproblemen begleitet sein dürfte.
[287]
Als mögliche Kandidaten für eine
Wirkstoffentwicklung kommen Substanzen dieser Strukturklasse deshalb nicht in
Frage.
Bei Verbindungen mit dem Grundgerüst von Molekül
235 kann dagegen kein
Bedenklichkeitsaspekt festgestellt werden, weshalb weitere Substanzen von
Maybridge gekauft und mittels ThS-Assay auf ihr Potential als Aggregations-Inhibitor
getestet wurden. Die Ergebnisse sind der Abb. 8.12 zu entnehmen.
Die Aktivität der Ausgangsverbindung konnte von keiner der in der 2. Generation
getesteten Substanzen erreicht werden. Einige dieser Verbindungen hemmen
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